Bilderstube Höchberg

Die Bilderstube ist ein Projekt der beiden Schwestern der Künstlerin Rosemarie Rüttinger, Höchberg:

  • Brigitte B. Hubert aus Höchberg
  • Veronika Chodera aus Hettstadt.

In den Räumen der Bilderstube empfangen wir Gäste, die sich für die Kunst und die Person von Rosemarie Rüttinger interessieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ein kurzer Steckbrief
  2. Ein kleiner Exkurs durch die Techniken ihrer Kunst
  3. Galerie
  4. Veranstaltungen
  5. Öffnungszeiten
  6. Kontakt
  7. Impressum

1. Ein kurzer Steckbrief

Rosemarie Rüttinger wurde am 15. April 1949 in Lindach bei Gerolzhofen als älteste von vier Schwestern geboren. Früh entdeckte sie ihre Liebe zur Malerei. Bereits mit 9 Jahren entstanden schon zu Schulzeiten ihre ersten Aquarelle und Ölbilder.

Gefördert durch den Lehrer und Maler Julius Schmitt, besuchte sie mehrere Akademien und Meisterkurse bei bekannten Künstlern im In- und Ausland. Seit 1983 widmete sie sich als freischaffende Künstlerin voll und ganz der Malerei. Neben Ausstellungen in großen Städten wie Frankfurt oder München blieb sie der Heimat treu. Viele Ausstellungen in kleineren Museen und Kirchen zeugen davon. Durch ihre Mal- und Schriftkurse sowie zahllose Vorträge war sie einem großen Publikum bekannt.

Zu ihrer langjährigen Wahlheimat Höchberg hatte Rosemarie Rüttinger zeitlebens eine besondere Beziehung. Allein 11 mal stellte sie im örtlichen „Kulturstüble“ aus. Hier schuf sie auch 2008 die strahlenden Glasfenster für die Aussegnungshalle im Alten Friedhof.

Religiöse und biblische Themen nehmen einen großen Raum in ihrem Werk ein.

2. Ein kleiner Exkurs in die Techniken ihrer Kunst

1. Feinlasur

Aquarell-Feinlasuren und Öl-Lasuren

Ein Bild in der von Rosemarie Rüttinger zur Reife gebrachten Lasur Feinmaltechnik besteht aus zahlreichen Lagen hauchfeiner Pinselstriche, die auf der Bildoberfläche eine ungewöhnliche Tiefe und Dichte erzeugen.

Zuweilen nähert sich die Malerei dem Fotorealismus, was bei den kleinformatigen Arbeiten teilweise den Eindruck von Postkarten erweckt.

Nicht selten arbeitete sie über 100 Stunden an einem Bild; für das Bild der Rhönbuche sogar 150 Stunden. Jedes Bild von Rosemarie Rüttinger ist ein Unikat.

2. Kaltnadeltechnik

Es handelt sich hier um eine manuelle Tiefdrucktechnik, die zeichnerische Sicherheit erfordert.

In eine blanke Oberfläche – Material meist Kupfer oder Zink – werden mit einem Stahlstift vertiefte Spuren erzeugt. Das Motiv wird seitenverkehrt einradiert, d.h. eingegraben. Die Vertiefungen können die Farbe aufnehmen, die jeweils neu für jeden einzelnen Handabzug eingerieben werden muss.

Mit Hilfe einer Handpresse erfolgt ein Abdruck auf Kupferdruckpapier. Je mehr Abzüge von einer Platte abgedruckt werden, desto mehr verschwinden die typischen Grate auf der Platte. Die ersten Abzüge entsprechen durch ihre Tonigkeit am meisten dem Charakter dieser Technik.

Allerdings finden oft nur Liebhaber oder Sammler Gefallen an diesen „dunklen“ Blättern.

Durch Kopieren von Arbeiten Hirschvogels und Rembrandts verschaffte sich Rosemarie Rüttinger den Einstieg in diese Technik.

Gerade die Schwierigkeiten dieser alten Arbeitsweise reizten sie. So entstanden über 480 Motive. Die abgezogenen Blätter sind in der Reihenfolge der Herstellung nummeriert.

Die Auflage wurde niedrig gehalten, damit es kein Massenartikel wird.

3. Ölmalerei

(Erläuterungen v. R. Rüttinger)

Ölfarben gehören zu den Materialien, die ich mit Vorliebe verwende. Sie erlauben eine Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen.

Man kann vom zarten, lasierenden Farbauftrag bis hin zu einer pastosen, stark deckenden Technik alles mit ihnen machen. Sie bleiben über längere Zeit feucht, sodass man problemlos auch bereits auf den Malgrund aufgetragene Farbe verändern, mischen, und zarte Übergänge schaffen kann.

Allein schon der angenehme, herbe Geruch der Farben und Malmittel übt eine gewisse Anziehung auf mich aus.

Ich arbeite meine Bilder meist in mehreren dünnen Schichten mit lasierenden Farbaufträgen im Wechsel mit der sogenannten Weißhöhung mit Eitempera. Über fünfzehn Lasuren sind keine Seltenheit.

Neben dieser altmeisterlichen Technik auf Holz gemalt, setze ich die Ölfarbe auch für die Abstraktion ein. Hier tut sich eine neue Erlebniswelt auf.

Es entstehen Bilder eigener und einmaliger Prägung, ebenfalls, wenn ich ähnlich der Ölfarbe Acrylfarben verwende. Hier gestalte ich in Mischtechniken und Collagen aus Papier, Leinwand u. a. Naturmaterialien. Meine Liebe gehört da speziell dem Bereich von Musicals, Ballett- und Opernmusiken, um diese entsprechend darzustellen. Das sind allerdings keine „Wohnzimmerbilder“! Doch in meinen Themenausstellungen dürfen sie nicht fehlen.

3. Eine Auswahl an Bildern

(derzeit im Aufbau/unvollständig)

4. Veranstaltungen

3.10.22 – 9.10.22

Gemeinschaftsausstellung in der Kulturscheune Höchberg

3.12.22 – 4.12.22

Adventsausstellung in Hettstadt

5. Die Öffnungszeiten der Bilderstube sind:

Montag
Geschlossen
Dienstag
09:30 – 17:00
Mittwoch
09:30 – 13:00
Donnerstag
09:30 – 17:00
Freitag
09:30 – 17:00
Samstag
Geschlossen
Sonntag
Geschlossen

und nach Vereinbarung

6. Kontakt:

Bilderstube Höchberg

Hauptstraße 77

97204 Höchberg

Tel.: 0151-56118653 (B. – B. Hubert)

Brigitte-B.Hubert@gmx.de

0151-507196651 (V. Chodera)

Tiere

Natur

Menschen

Abstrakt

Religiöse Motive

Werke in Feinlasur

Werke in Kaltnadeltechnik

Im Atelier

7. Impressum

Bilderstube Höchberg

GbR Rüttinger

Hauptstraße 77

97204 Höchberg

Tel.: 0151-56118653 (B. – B. Hubert)

oder 0151-507196651 (V. Chodera)

E-Mail: Brigitte-B.Hubert@gmx.de